Mond und Erde beherrschen
Faszinierend: Der Mond. Immer wieder besungen. In unzähligen Gedichten beschrieben. Liebespaaren leuchtet er, Betrunkenen, aber auch Dieben. Riesengroß steht er manchmal über uns. Vor vierzig Jahren verlor er irgendwie einen Teil seiner „Unschuld“. Ein großer Schritt für die Menschheit war es, dass dieser oft so rätselhafte Himmelskörper nun fassbar, in den mitgebrachten Steinen sogar anfassbar wurde. Das war ein weiterer Schritt in der Evolution, ein historisches Ereignis.
Diese Woche habe ich den wohl sinnlosesten Behindertenparkplatz der Welt gesehen: Aufgebockt auf einer Palette. Nein, also hier kann wirklich keiner parken, ob behindert oder nicht. Höchstens mit einem fliegenden Auto.
Ostersonntag, 5:15 Uhr. Im Dunkeln fahre ich nach Schweinfurt. Seltsam, wer um diese Zeit alles unterwegs ist. Einige sind auf dem Heimweg von der Disco oder was auch immer sie in dieser Nacht getan haben - das ganz normale Leben. Doch vor der dunklen Kirche brennt ein kleines Feuer. Im Eingang drängen sich die Menschen. Es ist still, bis der Chor beginnt zu singen. Und schließlich wird, als erstes Licht, die Osterkerze in die dunkle Kirche getragen.