Unterleuten
Unterleuten ist ein kleines, verschlafenes Dorf in Ostdeutschland. Die größte Attraktion der Gegend ist noch ein Vogelschutzgebiet für die seltenen Kampfläufer – ansonsten scheint hier nicht viel los zu sein.
Unterleuten ist ein kleines, verschlafenes Dorf in Ostdeutschland. Die größte Attraktion der Gegend ist noch ein Vogelschutzgebiet für die seltenen Kampfläufer – ansonsten scheint hier nicht viel los zu sein.
Immer, wenn die alte Selma von einem Okapi träumt, stirbt jemand im kleinen Dorf im Westerwald. Luise, ihre Enkelin, ist gerade zehn, als der Tod durch die Tür tritt. Alle hatten sich nach Selmas Traum vorbereitet, hatten letzte Wahrheiten ausgetauscht, die sie immer für sich behalten hatten. Selbst der Optiker hätte sich beinahe gegen seine inneren Stimmen durchgesetzt und Selma seine Liebe gestanden, die doch für das ganze Dorf so offensichtlich ist …
Auf dieses Buch bin ich aufmerksam geworden durch eine Meldung, die AfD wolle es verbieten. Genauer gesagt: Beatrix von Storch wollte gerichtlich gegen eine Aussage im Buch vorgehen und den Verkauf stoppen lassen. Na, dann doch schnell zugegriffen – mir schien das ja eher ein Qualitätsmerkmal zu sein.
Dieses Buch erzählt die Geschichte von Eleanor Maud Portman von ihrer frühen Kindheit an. Aus der Sicht der Erwachsenen erzählt sie, was sie als Kind erlebte. Sie erzählt von Freundschaft, von plötzlichen Abschieden, von neuen Lebensabschnitten. Und von der ganz besonderen Geschwisterliebe zu ihrem älteren Bruder.
Harold Fry, seit einigen Monaten im Ruhestand, ist ein völlig unauffälliger, geradezu langweiliger Mensch. Nie ist er in seinem Berufsleben aufgefallen. Mit seiner Frau Maureen verbindet ihn nicht mehr viel, sie gehen sich aus dem Weg. Sein Leben tröpfelt so vor sich hin.
Fürstenfelde in der Uckermark. Einwohnerzahl: sinkend. Das Dorf schläft, doch einige sind noch wach. Es ist die Nacht vor dem großen Fest, dem Annenfest, das seit Jahrhunderten immer ein besonderer Tag im Dorf war.
Louisa Clark ist eine etwas verpeilte junge Frau, die in einem Ort in der Nähe von London bei ihren Eltern wohnt und in einem Café arbeitet. Sie hat ein nettes, aber irgendwie auch langweiliges Leben. Dann wird ihr Café geschlossen und Louisa muss sich einen neuen Job suchen. Nicht ganz so einfach – doch schließlich wird sie für sechs Monate angestellt, um einen querschnittsgelähmten jungen Mann zu pflegen.
Dass in unserer Weltwirtschaft manches schief läuft, dürfte heutzutage wohl ziemlich jedem klar sein. Dass wir Konsumenten in der „westlichen“ Welt von den miserablen Arbeitsbedingungen in anderen Ländern direkt profitieren, eigentlich auch. Aber wir wollen es lieber nicht hören und spenden höchstens mal ein paar Euro für Brot für die Welt oder kaufen mal zwischendurch einen fair gehandelten Kaffee.
Nach dem „begrabenen Riesen“, der mich sehr fasziniert hatte, wollte ich unbedingt nochmal ein Buch von Kazuo Ishiguro lesen. Die Wahl fiel relativ zufällig auf dieses Buch: Die Ungetrösteten.
Und das Buch hatte mich schon von den ersten Seiten gepackt. Allerdings auf eine sehr, wie soll ich sagen: Seltsame Art. Denn es ist einfach rätselhaft, völlig unverständlich, was hier geschieht.
Fresh expressions of church, kurz: Fresh X: Das scheint das neue Gemeindeaufbauwunder aus England zu sein. Die Kirchen in England, die schon seit langem viel stärker unter Mitgliederschwund zu leiden haben als wir hier in Deutschland, investieren viel Zeit, Geld und Personal in neue Formen von Gemeinde.
„Magie“ ist viele Jahre nach dem Erscheinen der „Gilde der schwarzen Magier“ geschrieben, erzählt jedoch von der Vorgeschichte etwa sieben- bis achthundert Jahre vor den Geschehnissen rund um Sonea. Kyralia hat sich vor noch nicht allzu langer Zeit von den sachakanischen Besatzern befreit, das Verhältnis der beiden Länder zueinander ist reichlich angespannt.
In Imardin, der Hauptstadt von Kyralia, leben die Menschen in einem typischen feudalen System: Wenige Mächtige haben das Sagen und das Geld, viele leben in den Armenvierteln am Rand der Stadt.
Manche Menschen in diesem Land haben eine besondere Begabung: Sie entdecken in sich eine magische Kraft. Doch nur die Kinder – hauptsächlich die Jungen – der Oberschicht werden in der Magiergilde zu echten Magiern ausgebildet. Bis zu dem Tag, an dem die Gilde die starke magische Kraft von Sonea entdeckt, einem Mädchen aus den Armenvierteln.
Ulrich Kasparick ist Pfarrer in Hetzdorf. Schon immer interessierte er sich für das, was im „Dritten Reich“ vor sich gegangen ist; bereits seine Staatsexamensarbeit schrieb er über die Einführung des Arierparagraphen. Die Erinnerung an diese Zeit und an die Menschen, die damals gestorben sind, wachzuhalten, ist ihm ein großes Anliegen.
Ich muss gestehen: Den „Bestseller-Autor“ Kazuo Ishiguro kannte ich bisher noch nicht. Dass ich nun sein neuestes Werk „Der begrabene Riese“ gelesen habe, ist ein riesengroßer Zufall, da ich selten die Zeit finde, in einer Zeitung bis zum Feuilleton-Teil vorzudringen, in dem ich eine Vorbesprechung dieses Romans vor dem Erscheinen der deutschen Übersetzung gefunden habe.
Isaac Asimov: Ein außergewöhnlicher Mensch, hochproduktiver Autor, Ehrenpräsident des Hochintelligentenvereins Mensa. Besonders geprägt hat er die Science Fiction – durch eines seiner frühen Werke, die „Foundation-Trilogie“ genauso wie seine Robotergeschichten, in denen er die von ihm formulierten „drei Gesetze der Robotik“ immer wieder neu durchdachte und durchleuchtete. Die Frage nach künstlicher Intelligenz und worin sich ein wirklich intelligenter Roboter noch von einem Menschen unterscheidet, beschäftigte ihn sehr.
Ehrlich gesagt: Schon als Kind habe ich die Beliebtheit der Wimmelbücher des hochgelobten Ali Mitgutsch nicht so wirklich verstanden. Es war immer ganz nett, es gab auch lustige Situationen zu entdecken, aber das waren alles Einzeleindrücke, wurde schnell langweilig.
Mit großem Spaß habe ich jetzt dagegen wochenlang die Wimmelbücher von Rotraut Susanne Berner zusammen mit meiner vierjährigen Tochter angesehen. Es gibt sie in den Geschmacksrichtungen Winter, Frühling, Sommer, Herbst – und seit einiger Zeit auch Nacht.
Manchmal ist es schon seltsam, wie Bücher zu einem Menschen finden. Wie so viele andere, habe ich dieses Buch gekauft, weil der Autor schwer erkrankt war. Unter #einbuchfuerkai wurde dieses schon etwa zehn Jahre alte, gerade erst bei Amazons Createspace neu aufgelegte Buch zum Hit, zur Nummer eins in der Verkaufsliste, und viele, die es schon gelesen hatten, schienen begeistert zu sein. Genau das richtige für den Urlaub, dachte ich. Was Nettes zum nebenher Schmökern, und gleichzeitig kann ich noch was Gutes für die Familie des erkrankten Autors tun.
Ich gebe zu: Ich war ziemlich skeptisch, als meine Kollegin Christiane Müller ihr Buch herausbrachte. Das hatte zwei Gründe, die miteinander zusammenhängen: Zum einen hatte ich über die sozialen Medien ihren Rückzug aus dem Pfarrerberuf aus der Ferne verfolgt, hatte erlebt, wie sie an manchen Aspekten unserer gemeinsamen Kirche und unseres Berufes litt und – zumindest fürs erste – aus diesem Beruf ausstieg.
Schon wieder 100 Wochen! Das große, seit nunmehr etwa 54 Jahren laufende Epos um den durch einen „Zellaktivator“ unsterblich gewordenen Perry Rhodan, geht in die nächste Runde, sprich: einen neuen Zyklus. Fast immer bedeutet ein neuer 100er-Band einen großen Einschnitt in der Geschichte. Einen Punkt, an dem neue Leserinnen und Leser einsteigen können. Auch mit Band 2800 beginnt ein neuer Zyklus, diesmal unter dem Titel „Die jenzeitigen Lande“.